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Wer wie ich einen Hund hat und auch gerne mal mit dem Rad unterwegs ist kennt das Problem! Wohin mit dem geliebten Fell auf langen Touren? Dann muss ein Hundeanhänger fürs geliebte Rad her.
Einfacher gesagt als getan, denn es gibt viele Hersteller für Fahrradanhänger und die Preisspanne geht von ca. 45 € bis 800 €. Na super, was ist nun der richtige für mich? Gibt es denn überhaupt einen geeigneten Hundeanhänger für meinen Old English Sheepdog und welcher steckt die fast 40 kg meinen geliebten Fells weg? Soll ich einen Kinderanhänger nutzen / umbauen?
Viele Modelle habe ich mir angeschaut, als Hersteller kamen mir folgende in die nähere Auswahl:
Weber , Oxtail, Croozer, Roland, Extrawheel, BOB, Chariot, Blue Bird, Bambino oder Burley
Das sind die großen Hersteller für Fahrrad Hundeanhänger, es gibt noch viele mehr und noch viel viel mehr Anbieter und noch viel viel viel mehr billige Nachbauten auch in diversen Internetplattformen. Oftmals scheinen diese auf den ersten Blick identisch, jedoch sieht man nach einiger Zeit die Unterschiede von Qualitätsherstellern und billigen Produkten. An dieser Stelle möchte ich auf keinen Fall billige Anhänger schlecht reden. Wer nur ab und zu mal eben um die Ecke fährt ist mit einem billigen Anhänger sehr gut bedient, wer viel fährt wird dann eher mit einem besseren Anhänger unterwegs sein.
Man sollte sich vor dem Kauf intensiv mit Fahrradanhängern beschäftigen und sich gut überlegen welche Ansprüche an den Hänger gestellt werden und darauf hin seine Entscheidung fällen.
Ich entschied mich für einen Einradanhänger, jedoch stellte ich beim genaueren Vergleich fest das keiner der Anhänger meinen Vorstellungen entsprach zumal ich den billigsten Angeboten Zweifel an der Sicherheit für mich und mein Fell hatte und ich erstmal keine 300€ bis 800€ investieren wollte da ich nicht vor hatte auf große Reise zu gehen.
So entschied ich mich dafür, selbst einen Hundeanhänger für mein Fahrrad zu bauen. Von der ersten Idee bis zur Verwirklichung vergingen jedoch einige Monate, aber mein Projekt nahm dann irgendwann doch Form an.
Beim aufräumen in der Scheune fand ich einige brauchbare Teile für meinen Anhänger, besser gesagt ein altes Mountenbike das seit Jahren vor sich hin gammelte. Erstmal habe ich alles abgeschraubt, so das ich nur noch den Rahmen vor mir liegen hatte - aus diesem sollte mein Anhänger entstehen
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Das ist nun der besagte Rahmen, das “ ausgediente ” Rad meiner Freundin ;-) das ich vor sehr langer Zeit neu aufgebaut habe, mit einer richtig tollen Lackierung und viel schweiß, aber wie gesagt, es war einmal. Ach ja, vielleicht hätte ich sie vorher fragen sollen...

Jedenfalls sah das Rad nach kurzer Zeit kleiner aus, ich hätte auch ein altes Rad vom Sperrmüll nehmen können, es gab nur gerade keinen Sperrmüll und bis zum nächsten war es noch so lange.

Irgendwie werden die Teile immer kleiner, sämtliche Schrauben passen in einen kleinen Napf.

Nun hatte ich die erste Idee wie der Anhänger aussehen soll im Kopf und musste feststellen das ich für die Ladefläche eine längere Stange brauche, ich denke da an eine länge von ca. 750mm. Die Preise in den Baumärkten schreckten mich allerdings ab und im Internet fand ich auch nichts gescheites. Aber es gibt ja den örtlichen Schlosser, da habe ich ein passendes Restrohr für 3,-€ erhalten und den ersten Belastungstest hat die alte Gabel auch überstanden, die Gabel hält in dieser Position und Konfiguration über 100 kg aus die auf und ab Federn.

Nach einigen Überlegungen wie denn nun das Ende meines Anhängers aussehen solle, habe ich mir die Teile lose zusammengestellt und das Resultat sieht doch schon richtig cool aus. Gepäckträger, Schutzblech und später auch eine eigene Beleuchtungsanlage und Bremse, ob dies nun eine von vorne bedienbare Bremse, eine Auflaufbremse oder eine Feststellbremse wird steht noch aus.

Das neue Verbindungsrohr für die Ladefläche ist nun soweit vorbereitet und auf die richtige länge gebracht worden.

Das vordere Ende des Rohres wurde mit der Feile ausgearbeitet damit eine Schrägstellung der Verbindung zum Fahrrad gewährleistet und der Hänger besser hinterherläuft.

Das alte Tretlager habe ich aus dem org. Rohr ausgebaut und in ein Reststück des neuen Rohres eingepresst. Damit dies möglich war musste ich das Rohr manuell von innen bearbeiten, da das Innenmaß des Rohres etwas zu klein war..

Das wird die Position des Gelenkes ein.

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